Die Verzerrung ist der wichtigste und vielseitigste Effekt bei der Gitarre. Man entdeckte sie durch einen Zufall, indem ein
Röhrenverstärker voll aufgedreht wurde (Röhrensättigung). Diesen revolutionären Effekt wollte man aber auch leise spielen können, so entstanden die kleinen Boden-Effektgeräte.
Zunächst konnte man die Röhrensättigung nicht leise erzeugen, so entstanden andere Arten von Verzerrungen, die auch anders benannt werden mussten (zum Beispiel Fuzz, Gain, Hi-Gain, Drive, Distortion).
Bis heute wird an einer guten Röhrensättigung in Zimmerlautstärke getüftelt.
Die besten Vertreter sind von Line6 der Pod und von Hughes_Kettner der Tubemann und Tube-Factor.
Es gibt auch Effektgeräte, die Röhren “anpusten“ (Tube Screamer von Ibanez) und dadurch die Röhrensättigung auch schon bei leiseren Lautstärken erreicht wird.