Zunächst unterscheidet man den Korpus in drei Kategorien. Solidbody (massiv) erstmals 1947 von
Fender auf dem Markt gebracht, Semiakustik (teilweise hohl) und Elektroakustik. Der Korpus ist eines der entscheidendsten Bauteile für die Klangeigenschaften einer Gitarre. Nicht nur der richtige Holztyp, sondern auch Standort, Alter, Stressperioden, Wachtumsgeschwindigkeit (Dichte) des Baumes sind mitentscheident, ob eine Gitarre gut klingt oder nicht.
Folgende Holzarten haben sich im Gitarrenbau bewährt.
Erle,
Esche,
Ahorn formen den Sound in Richtung hell und obertonreich.
Mahagoni und Korina formen den Sound eher warm.
Es kommt natürlich auch auf den richtigen Holzmix an. Typisch sind hier Mixe aus Mahagoni-Unterbau und Ahorn-
Decke (oft bei
Gibson und
PRS).
Durchaus erwähnenswert ist auch die Lackierung des Korpus. Diese ist nämlich auch Teil des Klangkörpers und somit auch Klangforment. Man sollte auch wissen, dass der Korpus nicht nur aus Holz sein sollte, sondern auch eine gewisse Masse haben sollte (der Sound wird es Ihnen danken).