Es macht Sinn nicht alle Töne eines Akkords zu spielen. Bei verzerrten Sounds klingen 2-3 angespielte Saiten oft besser und
definierter als komplette Akkorde.
Spielt man nur den Grundton und die Quinte (fünf Töne tiefer als der Grundton, bzw. sieben Töne höher),
spricht man von Quintakkorde (Powerakkord).
Die Vorteile sind ein klarer knackiger Sound und leichte Akkordwechsel.
Um einen volleren Ton zu erzeugen, kann noch die Oktave mitgegriffen werden (Bild 2).
Power Akkorde sind weder Dur- noch Moll-Akkorde.
Die Power-Akkorde werden am F-Bund gezeigt.
Um andere Tonarten zu spielen, muß die Griffhand zu der entsprechenden Tonart am Hals entlang rutschen.